Family Offices

Der aus dem angelsächsischen Raum stammende Begriff Family Office bezeichnet Organisationsformen und Dienstleistungen, die sich mit der Verwaltung privater Großvermögen befassen. Als Organisationsformen stehen dabei entweder familieneigene Gesellschaften zur Verfügung, in denen das Familienvermögen gebündelt wird, oder Gesellschaften bzw. Abteilungen von Banken, die Finanzdienstleistungen für diese Kundengruppe erbringen.

Ursprünglich gründeten sehr vermögende Familien zur optimalen Bewirtschaftung ihrer privaten und unternehmerischen Vermögenswerte und Verpflichtungen eigene Familiengesellschaften.

In Europa gibt es über 4.000 Firmen, die Family-Office-Dienstleistungen erbringen, 750 davon widmen sich ausschließlich den Geschäften einer einzigen Familie, beispielsweise die Jacobs Holding in der Schweiz. Jedes dieser Single Family Offices verwaltet Anlagevermögen von mindestens 100 Millionen US-Dollar, wobei die empfohlene Mindestgröße für ein Single Family Office bei mindestens 500 Millionen Schweizer Franken liegt.

Sogenannte Multi Family Offices verwalten kleinere Vermögen. In Europa soll es knapp 2.000 davon geben, die im Durchschnitt 10 bis 15 Kunden mit einem Portefeuille von 25 bis 50 Millionen US-Dollar betreuen.

In der Schweiz, die in Europa als Zentrum für Family Offices gilt, sollen zwischen 300 und 400 Family Offices bestehen, die vor allem ausländische Klienten betreuen und im Durchschnitt 20 Mitarbeiter beschäftigen. Ein Dutzend davon verwalten jeweils Einzelvermögen von 10 bis 15 Milliarden US-Dollar.

Geschäfts- und Privatbanken haben vermehrt begonnen, mit hauseigenen Multi Family Offices um die Kundschaft zu werben. Die unabhängigen Family Offices werfen diesen Bankgeschäftseinheiten vor, nicht die nötige Distanz bei Anlageentscheidungen zu haben und vor allem auf Kommissionen erpicht zu sein. Unabhängige Büros hingegen hätten andere Anreizsysteme und verrechneten strikter nach Aufwand, nicht in Prozenten der Anlagen oder Gewinne.

 

Das Family Office als Butler der Reichen

Im Schatten von Privatbanken und Anlageberatern ist ein weiterer Geschäftszweig entstanden, der sich um das Geld der Millionäre kümmert. Family Offices helfen Familienvermögen zu mehren und für künftige Generationen zu erhalten. Als Standort ist die Schweiz beliebt.

Auch in turbulenten Zeiten sollen reiche Menschen ruhig schlafen und den Morgenkaffee ungestört im Bett genießen können. Dafür sorgen nicht nur die immer seltener gewordenen Butler und Kammerzofen. Die Ansprüche der Reichen und Superreichen sind im Laufe der Zeit gestiegen. Etabliert hat sich das Family-Office. Vor allem in den letzten zehn Jahren hat die Branche ein starkes Wachstum erlebt. Dies habe nicht nur mit der allgemeinen Konzentration und Vermehrung des Reichtums zu tun, sondern auch mit der Globalisierung der Vermögenswerte, dem Misstrauen gegenüber traditionellen Anlageberatern sowie der Unfähigkeit vieler Familien, interne Dispute ohne externe Berater gütlich beizulegen, sagt ein Genfer Banker.

Für kleine und große Sorgen

Ob es sich um Aktiendepots, Immobilien, Yachten oder Kunstsammlungen handelt, ob Erbschaften, Akquisitionen oder Fusionen betreut werden müssen, ob man bei Steuern sparen kann oder zwischen den Generationen vermitteln muss: Diskret erledigt eine verschwiegene Mannschaft, was die Arbeitskraft und Aufmerksamkeit des Patrons überfordert oder wofür dem erfolgreichen Unternehmer schlicht Kenntnis, Talent oder Interesse fehlen.

Marktbeobachter schätzen, dass in der Schweiz zwischen 300 und 400 solche Büros bestehen, die vor allem eine ausländische Klientele betreuen. Ein Dutzend Family Offices gehören zur Spitzen-Liga.
Sie verwalten jeweils Einzelvermögen von 10 bis 15 Milliarden US-Dollar und beschäftigen im Durchschnitt 20 Mitarbeiter.

Nicht selten entstehen Family Offices, weil sich ein Firmengründer noch zu Lebzeiten Sorge um die Zukunft macht. Er will sicherstellen, dass die kommenden Generationen das von ihm Geschaffene erhalten und das Vermögen nicht als Folge von unüberlegten Erbteilungen, Inkompetenz der Familienmitglieder oder Vergnügungssucht wie Schnee an der Sonne dahinschmilzt.

Family Offices helfen auch, den Überblick über weit verzweigte Vermögensbestandteile zu bewahren und als Folge der Globalisierung die spezifischen rechtlichen Probleme bei unterschiedlichen nationalen Gesetzgebungen zu lösen.

 

Family Office S

Jetzt wurde es Zeit für die nächste Revolution. Es galt das Kapital mit seinen eigenen Waffen zu schlagen und renditestarke, sichere Anlageformen, die in der Vergangenheit nur klassischen Family Offices zugänglich waren, jetzt auch „normal sterblichen“ Anlegern zu öffnen.

Damit der Klassenkampf nicht weiterhin auch bei der Geldanlage stattfindet, wurde Family Office S im Sommer 2015 ins Leben gerufen.

Tages- und Festgeldkonten werfen kaum noch Zinsen ab. Auf der Suche nach profitableren Anlagemöglichkeiten sollen, wenn es nach den Banken geht, immer mehr Anleger die Aktienmärkte für sich entdecken, da sie mehr Rendite versprechen. Nach den Meinungen von Experten bleibt dem klassischen Sparbuchkunden heute keine Alternative mehr zur Aktie. Doch ist das wirklich so?

Aktien sind vergleichsweise risikoreich, da sehr schwankend im gehandelten Wert und anfällig für Kursmanipulationen. Die Zahl der Aktionäre in Deutschland war nach dem Platzen der Hightech-Blase an den internationalen Börsen nach der Jahrtausendwende drastisch zurückgegangen und hat sich bis heute noch nicht erholt.

Die meisten Sparer nehmen daher lieber eine fehlende Verzinsung in Kauf, anstelle von hohen Kursverlusten heimgesucht zu werden. Erst kürzlich war der Presse wieder zu entnehmen, dass die Rücklagen der Sparer auf den Liquiditätskonten trotz fehlender Verzinsung nach wie vor zunehmen.

Doch was tun mit dem Geld?

Natürlich wünschen sich viele Anleger in der derzeitigen Niedrigzinsphase gute Renditemöglichkeiten.
Diese sollten aber auch relativ sicher und vor allem stabil sein!

Der Leitzins für die Eurozone, an dem sich auch die Zinssätze für Privatanleger wie etwa beim Tages- und Festgeld orientieren, ist derzeit auf einem historischen Tief von 0,5 Prozent.
Der „normale“ Anleger scheut dennoch die Aktien als Geldanlage. Zu Recht?
Der Deutsche Aktienindex (Dax) als Leitindex der Deutschen Börse in Frankfurt am Main bewegt sich derzeit auf historischen Höchstständen. Diese hat er allerdings vornehmlich der dramatischen Geldpolitik der EZB zu verdanken, deren Folgen für uns alle heute noch nicht abschätzbar sind und deren Risiken selbst den Führungsorganen der EZB nicht bewusst sein können.

Anleger, die heute aktiv werden, kommen genau in die Situation, die einst zur Entstehung der Family Offices geführt hat: Überforderung aufgrund der Komplexität der Märkte gepaart mit fehlendem Talent, Interesse und zeitlichen Möglichkeiten sich mit der Materie zu beschäftigen.

Eines steht fest: Anleger müssen zu Investoren werden um etwas zu bewegen!
Lassen Sie Ihr Kapital für sich arbeiten

Wenn auch Sie erkannt haben, dass sich die Prognosen von Karl Marx über den Untergang des Kapitalismus nicht bewahrheitet haben und das der Aufbau – oder die Wahrung – eines eigenen Vermögens in der heutigen Zeit nur über Investitionen und Maximierung der Erträge möglich ist, dann sind Sie bei Family Office S richtig.

Wir zeigen Ihnen, dass Renditen von 6%* p. a. und mehr möglich sind bei relativ geringem, überschaubarem und gut kalkuliertem Risiko.

Wenn auch Sie Ihr eigenes Family Office haben möchten, lassen Sie sich zeigen wie und nehmen Sie noch heute Kontakt zu uns auf. Wir sind diskret und freuen uns auf Sie.